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Geschichte :


*** Quelle 25.09.1999 Münchner Merkur ***

Der Blick auf die Tabelle der Kreisliga-Gruppe 3 bereitet den Anhängern des SC Laim viel Freude, denn 18 Punkte aus sechs Spielen sind absolut optimale Ausbeute und bedeuten die Tabellenführung. Ein Platz an der Sonne ist für den ruhigen Fußball-Verein mit den 350 Mitgliedern aber keine Selbstverständlichkeit, denn es gab in der Vergangenheit viele Tiefen. Vor etwa 10 Jahren hatten zwei Klubs im Münchner Westen die Nase voll von den schlechten Trainings- und Spielbedingungen. Die SpVgg und der FC Laim fanden einfach keine geeignete Heimat. ,,Beiden Vereinen gingen die Spieler aus, so kam die Fusion gerade zum richtigen Zeitpunkt", erinnert sich Karl-Hein Junkes, einer der damaligen Initiatoren. Schluss war es also mit dem jahrelangen Gastspiel der Laimer Klubs in Aubing, vorbei mit den unseligen Zeiten auf einem Bolzplatz in Pasing ohne Umkleiden und Duschen.

ESV Laim fand der Fusionsklub bessere Bedinungen vor. Allerdings sollten Eifersüchteleien und Reiberein mit den ,,Platzherren" nicht lange ausbleiben. ,,Die Probleme begannen eigentlich mit unserem sportlichen Höhenflug und der damit verbundenen Anmeldung von Nachwuchsmannschaften zum Spielbetrieb", erinnert sich Kassier Dieter Berger. Der SC Laim expandierte, der Breitensportverein ESV Laim stagnierte im Bereich Fußball. Dies führte sogar zum Hick-Hack bei der Belegung des Vereinsheimes. Die ,,Neu-Laimer" stellten kurzerhand einen Container auf, wobei es zur Nutzung mittlerweile behördliche Bedenken gibt. ,,Es gab gezielte Stichelein von einer gewissen Seite", behauptet Berger. Auch einige Anwohner fühlen den ruhigen Fußballern wegen angeblicher Lärmbelästigung auf den Zahn.

Dabei wünschen sich die Laimer nichts anderes, als die Durchführung des reibungslosen Spielbetriebes für sechs mannschaften und eine ordentliche Bewirtung der aktiven und passiven Mitglieder. ,,Sollte der Behelfsbau entfernt werden müssen, dann ist die Existenz des Vereines absolut bedroht", befürchtet Junkes. Auch die Jugendleiter Robert Fischer und Thomas Bartels, die neben der regulären Punktrunde noch Turniere und Ausflüge organisieren, bangen ernsthaft um die Zukunft.

Dabei ist sportlich die Welt eigentlich in Ordnung, mit Spielertrainer Uwe Schaller begann der Durchmarsch von ganz unten in die Bezirksliga. In dieser Saison gab es bereits mehrere Kantersiege, wie das 9:2 gegen Viktoria. Der neue Coach Jörg Pantke kann sich über mangelnden Trainingsfleiß nicht beklagen, auch die zweite Mannschaft steht in ihrer Spielklasse ganz oben. Die Führungsriege um den großzügigen Vorsitzenden Peter Brandel hat eigentlich alles im Griff, schwebte da nicht das Damoklesschwer des Verlustes der sportlichen Heimat über ihren Köpfen. Eine menschliche Tragödie erschütterte aber die Laimer besonders schwer, denn der jahrelange Stammspieler Ibrahim Sen gehört zu den Erdbebenopfern in der Türkei. Bisher haben die Fußballer und das rphrige Umfeld des SC Laim bereits über 3000 Mark für die Hinterbliebenen von ihm gesammelt.